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Konzept der sozialpädagogischen Arbeit im flexiblen Schulanfang der Schwarzburgschule

 Die Phase des Hineinwachsens in die Anforderungen der Grundschule stellt eine bedeutende Erfahrung eines Kindes dar. Diese Erfahrung ist prägend für die gesamte Schulzeit. Hierbei ist die sozialpädagogische Arbeit ein zusätzlicher Baustein, um die ersten beiden Schuljahre für jedes Kind möglichst förderlich und unterstützend zu gestalten. 

Die Kinder bringen unterschiedliche Kompetenzen, Erfahrungen und soziokulturelle Hintergründe mit in die Schule. Insbesondere ist es Aufgabe der Sozialpädagogin/ des Sozialpädagogen die Kinder zu betreuen, die in der Vergangenheit vom Schulbesuch zurückgestellt worden wären. Ebenso fördern sie Kinder, für die im Zuge der inklusiven Beschulung ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde.  

Die Arbeit der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen im Unterricht hat unterschiedliche Ebenen.

Eine Arbeitsweise ist die Unterstützung eines Kindes oder mehrerer Kinder an ihrem Arbeitsplatz oder an einem festen Platz im Klassenraum. Hier kann den Kindern eine direkte Hilfe angeboten werden.

Eine andere Möglichkeit ist die differenzierende Arbeit mit einer Kleingruppe nach Vorgabe der Lehrerin/ des Lehrers.

Zusätzlich können Kinder extra für den Förderunterricht bestellt werden. Gefördert werden Bereiche wie Feinmotorik, Psychomotorik, Konzentrationsfähigkeit und das Erlernen von Arbeitsmethoden.

Elterngespräche führen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen mit den Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam, wenn es um die Suche nach Lösungsmöglichkeiten beispielsweise bei Lernschwierigkeiten geht oder wenn Kinder sich aus vielerlei Gründen unwohl fühlen.  

Unabhängig von der Lernausgangslage der Kinder haben wir ein Augenmerk auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre, jedes Kind sollte sich ernst genommen und sich mit seinen Stärken und Schwächen akzeptiert fühlen.

 

(Stand: Dezember 2011)